Drei Gründe warum sich Co-Working lohnt

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Levin Gyger
23. September 2022

Büro, danach Homeoffice und nun eine Mischung aus beidem: In den vergangenen zwei Jahren entwickelte sich «Remote Work» zum Buzzword und eröffnete vielen Personen neue Möglichkeiten, wie und wo sie ihre Arbeit erledigen. Co-Working Spaces gewinnen vor diesem Hintergrund an Bedeutung. Es sind nicht mehr länger nur Start-ups und Freelancer:innen, die auf dem Co-Working Zug mitfahren – immer mehr steigen auch grosse Unternehmen auf und profitieren von den Vorteilen. Drei Gründe, weshalb sich Co-Working Spaces auch für Sie lohnen könnten.

 

Bereits 2015 hat eine Studie des Harvard Business Review ergeben, dass Personen in Co-Working Spaces erfolgreicher arbeiten als Menschen, die im regulären Büro arbeiten. Es ist augenscheinlich, wie in den letzten Jahren in vielen Quartieren und Stadtteilen Co-Working Spaces aus dem Boden spriessen. Was schätzen die Co-Workerin:innen an dieser Art des Arbeitens und welche Vorteile bieten sich für Unternehmer:innen? elron club hat drei Gründe zusammengetragen, die für die Arbeit in Co-Workings sprechen:

Abwechslung mit Struktur

Homeoffice oder Büro, welches ist Ihr favorisierter Arbeitsplatz? Während im Home-Office der wegfallende Arbeitsweg, das Kochen am Mittag oder auch nur das morgendliche Verfassen der ersten Mails noch im Pyjama zu den Vorzügen gehört, fällt es der einen oder dem anderen schwer, von der Arbeit loszulassen. Der Laptop ist stets in Griffnähe und der Übergang von Arbeit- in Freizeit verläuft bestenfalls fliessend, in manchen Fällen aber eben gar nicht. Flexibilität und Unabhängigkeit ist wünschenswert, ein gewisser Grad an Routine und Struktur zur klaren Trennung von Arbeit und Freizeit mindestens genauso.

 

Die volle Dosis «Struktur» gibt es, wenn man täglich ins Büro pendelt. Man verabschiedet sich von seinen Arbeitskolleg:innen und schaltet beim Verlassen des Büros auf «offline» – eine wünschenswerte Trennung für eine gesunde Work-Life-Balance. Aber auch dieses Modell hat seine Nachteile. Neben dem mühseligen Arbeitsweg ist auch das Team im Büro, mit dem man sich auf einer Skala von «super-toll» bis «gar nicht» versteht. Die soziale Interaktion ist zu einem gewissen Grad abwechslungsreich und erheiternd, in Phasen mit Grossprojekten und Deadlines unter Umständen aber auch lähmend und ineffizient. «Ich habe keine Zeit – geh weg», ist nicht die feine Art und um nicht aus der Gruppe zu fallen, will man auch nicht ständig jedem Smalltalk fernbleiben.

 

Das Arbeiten in Co-Working Spaces setzt an der Schnittstelle zwischen Homeoffice und Büroalltag an – eine Prise «Struktur» mit Flexibilität und Abwechslung für eine ausgewogene Work-Life-Balance. In Co-Working Spaces muss man nicht «dazupassen», da man von Menschen mit ganz anderen Berufen und Fähigkeiten umgeben ist. Will man Interaktion, findet man sie, will man sie nicht, ist es auch okay. Sucht man nach neuen Perspektiven, kann der Austausch mit Co-Working Gleichgesinnten, auch wenn sie aus einer ganz anderen Branche kommen, äusserst hilfreich sein.

Fixkosten tief halten

Keine Fixkosten anzuhäufen, ist gerade bei der Gründung von neuen Unternehmen eine wichtige Devise. Durch die Arbeit in Co-Working Spaces können umständliche Mietverträge mit langen Kündigungsfristen vermieden werden. Kommt hinzu: Die Miete eines Büros ist erst der Anfang – die Anschaffung von Einrichtungen ist der logische Folgeschritt und man verliert dadurch weiter an Flexibilität. Co-Working Spaces verfügen über die wichtigsten Büroeinrichtungen und ermöglichen es Ihnen, agil und ortsunabhängig zu bleiben. Schnelles Internet und 24-Stunden-Zugang gehören zum Standard. Nicht selten bieten Co-Working Spaces auch die Möglichkeit, den Sitz Ihrer Firma am Standort des Co-Working Spaces anzumelden – Postfach inklusive.

Flexibilität

Egal wie gross Ihr Unternehmen ist: Die Abschätzung wann Sie wie viele Arbeitsplätze benötigen, verkommt je nach Branche zum Blick in die Glaskugel – besonders in Krisenzeiten. Fixe Arbeits- und Büroflächen haben den Nachteil, dass sie meist langfristig gemietet werden. Es müssen folglich bereits im Vorfeld Prognosen über die Weiterentwicklung des Unternehmens erstellt werden, um den Flächenbedarf korrekt abzuschätzen.

 

Ergänzend gestaltet sich die Suche nach geeigneten Büroflächen in urbanen Zentren wie Luzern, Basel, Bern und Zürich nicht immer einfach. Durch die Miete von Co-Working Spaces an zentraler Lage kann die Flexibilität hinsichtlich der Personal- und Ressourcenplanung gewahrt werden. Benötigen Sie in einer Stadt während einer bestimmten Zeit unerwartet mehr Arbeitsplätze, können Sie diese in einem Co-Working Space unkompliziert dazu mieten, ohne sich auf Jahre kostenintensiv verpflichten zu müssen.

 

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